799
Der Friesen-Missionar Liudger erwirbt am 18. Januar Grundbesitz in Werden; der
Bau der ersten Abteikirche wird begonnen
808
Liudger, seit 805 Bischof in Münster, weiht am 9. Juli diese Abteikirche ein
809
Bischof Luidger stirbt am 26. März in Billerbeck - er wird einen Monat später in
Werden beigesetzt
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830
Der Heliand, die sächsische Bibel in Stabreimen, entsteht im Kloster Werden
887
Nach dem Ableben des letzten Liudgeriden-Abts, Hildegrim II., werden bis zur
Aufhebung der Abtei im Jahre 1802 noch 69 Äbte gewählt
930
Abt Wigger läßt den Bau der Clemenskirche beginnen, die 957 geweiht wird
974
Kaiser Otto II. verleiht Abt Folkmar das Markt- und Münzrecht für Werden
1017
Kaiser Heinrich II. feiert das Pfingstfest in Werden
1063
Unter Abt Gero wird der 983 begonnene Bau der Lucius-Kirche vollendet
1065
Eine erste Ruhrbrücke wird erwähnt
1119
Kloster und Abteikirche fallen einem Brand zum Opfer
1125
Abt Bernhard ordnet die jährliche Umtragung der Gebeine des Heiligen Liudger an
1275
Nach 20 Jahren Bauzeit wird die heute noch bestehende Abteikirche geweiht
1317
Die Werdener Stadtrechte werden urkundlich erwähnt
1479
Das Werdener Kastell wird gebaut
1498
Große Teile Werdens fallen einer Feuersbrunst zum Opfer
1550
Die Reformation in Werden beginnt mit Peter Ullner, Pfarrer an der Luciuskirche
1573
Abt Heinrich Duden verkauft die im 4. Jahrhundert entstandene und im 9.
Jahrhundert in der Werdener Klosterbibliothek gefundene silberne Wulfilas-Bibel
der Goten, den "Codex Argenteus", an Kaiser Rudolf II nach Prag - heute in
Uppsala
1642
Die Werdener Ruhrbrücke wird durch Hochwasser zerstört - 200 Jahre Fährbetrieb
1650
Eine erste evangelische Kirche wird am Markt eingeweiht
1754
Abt Benedikt baut die Residenz in ihrer heutigen Barockgestalt; Abt Bernhard II.
vervollständigt sie 1780 mit dem Torhaus
1757
Mit der Tuchfabrik von Scholten beginnt die Tuchmacher-Industrie in Werden
1770
Unter Abt Anselm wird die Ruhr von dem Kettwiger Ingenieur Engels durch ein
Schleusensystem schiffbar gemacht
1779
Auf der Zeche Pörtingsiepen beginnt der Steinkohlenabbau
1802
Das Stift Werden fällt an Preußen, das Kloster wird geschlossen und die Abtei
aufgehoben - Abt Beda verläßt Werden
1808
Die abteiliche Residenz wird Zuchthaus, die Stadttore werden abgerissen
1832
Die zweite evangelische Kirche wird eingeweiht - heute Haus Fuhr
1854
Werden erhält wieder eine Ruhrbrücke, die Königsbrücke
1877
Die Eisenbahnstrecke von Werden nach Essen wird eröffnet
1895
Die Straßenbahnlinie vom Werdener Rathaus nach Velbert nimmt ihren Betrieb auf
1900
Am 24. Juni wird die heutige evangelische Kirche eingeweiht
1929
Werden verliert nach 612 Jahren die Selbständigkeit - heute Stadtteil von Essen
1964
Mit Schließung der Werdener Feintuchwerke AG, früher Fa. Forstmann&Huffmann,
endet die Tuchmacher-Industrie in Werden
1973
Am 30. April endet der Bergbau auf Werdener Gebiet mit der Schließung der Zeche
Pörtingsiepen
1974
Heinz Werntges backt seinen ersten Abraham
